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Spendenaktion „Psychiatrie im Nationalsozialismus“

Aus dem Verband
Spendenaktion „Psychiatrie im Nationalsozialismus“

Eine Ausstellung soll künftig über das Schicksal und Leid von psychiatrischen Patienten im Nationalsozialismus aufmerksam machen. Für dies Vorhaben werben zahlreiche Verbände der deutschen Ärzteschaft, darunter die Bundesärztekammer, im Rahmen einer Spendenaktion. Zudem fordern sie die Politik auf, für die Opfer der Psychiatrie im Nationalsozialismus einen würdigen nationalen Informations- und Gedenkenort zu schaffen.

Dieser soll zunächst in den Räumen der Stiftung Topographie des Terrors in Berlin gezeigt werden, anschließend an verschiedenen Orten in Deutschland und in Europa. Daneben sollen umfassende öffentlich zugängliche Datenbanken entstehen, die die Namen und Schicksalen von Opfern, aber auch die Biografien von Tätern enthalten. Damit möchten die beteiligten Verbände über das Leid der Opfer der Psychiatrie im Nationalsozialismus informieren und ihnen ein anhaltendes, würdiges Gedenken schaffen.

Die BDK beteiligt sich als Verband der leitenden Ärztinnen und Ärzte für Psychiatrie und Psychotherapie mit einer Spende an der Aktion, die Sie gegebenenfalls auch mit eigener Spende auch unterstützen können.

Dr. med. Iris Hauth

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Aktualisiert (Mittwoch, den 09. November 2011 um 17:45 Uhr)