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Erste Vorschläge des BMJ für die Umsetzung des BVerfG-Urteils vom 4. Mai 2011
Erste Vorschläge des BMJ für die Umsetzung des BVerfG-Urteils vom 4. Mai 2011
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Hier: Bundesrechtliche Umsetzung des Abstandsgebots („sieben Gebote“)
Vorspann: Generelle Vorgaben des BVerfG zur Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern (Rn. 129 und 130):
„Aus Sicht des Freiheitsschutzes spielt es insoweit keine Rolle, dass der Bundesgesetzgeber seit der Föderalismusreform im Jahr 2006 nicht mehr über die Gesetzgebungskompetenz für den Strafvollzug verfügt. Wenn er sich im Rahmen seiner Gesetzgebungskompetenz für das Strafrecht aus Art. 74 Abs. 1 Nr. 1 GG für ein zweispuriges Sanktionensystem und den Einsatz einer so einschneidenden freiheitsentziehenden Maßnahme wie der Sicherungsverwahrung entscheidet, muss er die wesentlichen Leitlinien des freiheitsorientierten und therapiegerichteten Gesamtkonzepts, das der Sicherungsverwahrung von Verfassungs wegen zugrundezulegen ist, selbst regeln und sicherstellen, dass diese konzeptionelle Ausrichtung der Sicherungsverwahrung nicht durch landesrechtliche Regelungen unterlaufen werden kann.
Aktualisiert (Freitag, den 19. August 2011 um 09:18 Uhr)

