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Ziele des AK Migration

Arbeitskreis „Psychiatrie und Migration“

Die AG wurde 2001 von dem damaligen Vorsitzenden der BDK Manfred Wolfersdorf ins Leben gerufen und besteht aktuell (3. März 2008) aus elf Mitgliedern. Die Mehrzahl vertritt Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie, es wurden auch Vertreter von Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik, Psychiatrischen Abteilungen und Universitätspsychiatrie aufgenommen, um ein möglichst breites Spektrum psychiatrischer Versorgung zu repräsentieren.

Zahlreiche Mitglieder sind in der Deutsch-Türkischen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und psychosoziale Gesundheit e.V. organisiert. Die Gruppe trifft sich in unregelmäßigen Abständen mindestens zweimal jährlich in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Marburg-Süd.

Ziele des Arbeitskreis Migration

 

Ziel der AG ist es, Fragen der psychiatrischen Versorgung von Patienten mit Migrationshintergrund zu diskutieren, um so ein Forum zu schaffen, Probleme in der klinischen Versorgung zu eruieren und Anregungen für Versorgungskonzepte zu geben. Versorgungsforschung in Deutschland hat diese wachsende Patientengruppe bislang kaum berücksichtigt, die Notwendigkeit kultureller Kompetenz der psychiatrischen Institutionen wurde allenfalls in einigen wenigen Kliniken und Arbeitsgruppen thematisiert. Aktuelle Daten zur Inanspruchnahme stationärer psychiatrischer und psychotherapeutischer Versorgung bei Patienten mit Migrationshintergrund sind bis jetzt in Deutschland noch sehr lückenhaft, obwohl die Ergebnisse des Mikrozensus 2005 zeigten, dass fast ein Fünftel (18,6 %) der Bevölkerung in Deutschland einen Migrationshintergrund aufweist.

Zunächst ging es der AG daher um die Erhebung neuer Daten zur Inanspruchnahme psychiatrischer und psychotherapeutischer Angebote. Frühere Versorgungsstudien hatten gezeigt, dass nur ca. 50% der aufgrund des Anteils an der Wohnbevölkerung Erwarteten in stationäre psychiatrische Behandlung kamen (s. u.a. Häfner 1980, Holzmann et al. 1994, Wolfersdorf et al. 1999, Koch 2000).

Ab 2003 wurde daher von der AG eine Pilotstudie zur Inanspruchnahme stationärer Versorgung von Patienten mit Migrationshintergrund in den Kliniken der AG-Mitglieder geplant. Es wurde eine Erhebung in 12 psychiatrisch-psychotherapeutischen und psychosomatischen Kliniken und Abteilungen durchgeführt, die insgesamt 2211 Betten umfassten. Die Befragung wurde mit einem eigens konstruierten Erhebungsbogen während der Stichtagserhebung am 21. Januar 2004 durchgeführt. Die Patientendaten wurden auf der Stationsebene, d.h. direkt von den mit der Behandlung befassten Berufsgruppen erfragt.
Am Stichtag wurden in allen Einrichtungen insgesamt 376 Patienten mit Migrationshintergrund stationär behandelt. Dies entspricht einem Anteil von 17,4% der insgesamt am Stichtag in den beteiligten Einrichtungen behandelten Patienten.

Der höchste Anteil von Patienten mit Migrationshintergrund befand sich mit 27,2% in den forensischen Abteilungen. Die zweitgrößte Gruppe von Patienten mit Migrationshintergrund wurde in den Abteilungen für Suchterkrankungen mit 21,8% registriert, während ihr Anteil in der Suchtrehabilitationseinrichtung bei 11,4 % und in der Gerontopsychiatrie bei 9,2% lag.
In der Allgemeinpsychiatrie wiesen 18,4 % der Patienten einen Migrationshintergrund auf. Die geringste Inanspruchnahme wies die Psychosomatik/Psychotherapie mit 4,5% auf.
Mehr als ein Drittel der Patienten mit Migrationshintergrund hatten eine Diagnose aus ICD 10 F20 (36,1 %). Betrachtet man die beiden größten Migrantengruppen – Arbeitsmigranten türkischer Herkunft und Spätaussiedler osteuropäischer Herkunft - findet sich ein Drittel (33,3%) mit der Diagnose einer Schizophrenie in der türkischen Gruppe gegenüber lediglich gut 23,2% bei den Spätaussiedlern.
15,5 % der Betroffenen hatten eine Erkrankung aus dem Bereich F19 (Abhängigkeit und Missbrauch illegaler Drogen), während nur 10,3 % eine Diagnose aus dem F10-Bereich (Alkoholabhängigkeit und -missbrauch) zugeordnet wurde. Insgesamt hatten damit 25,8 % der Betroffenen eine Diagnose aus dem Bereich der Abhängigkeitserkrankungen. Diese fanden sich in höherem Maße (54,9%) bei den Aussiedlern als bei den türkeistämmigen Migranten (21,1%).
Affektive Störungen und Anpassungs- und Belastungsstörungen fanden sich lediglich bei 7,7 bzw. 6,7 % der Patienten mit Migrationshintergrund. Im Vergleich zu den Migranten aus Osteuropa (9,8%) sind bei den türkischen Patienten affektive Störungen häufiger vertreten (18,4%).
Mehr als die Hälfte aller Patienten mit Migrationshintergrund gaben an, die deutsche Staatsangehörigkeit zu besitzen. Dabei ist die Staatsbürgerschaft der Aussiedler (Migranten aus Osteuropa) meist (89%) deutsch, während fast ein Drittel der Patienten mit türkischem Migrationshintergrund (28,1%) ebenfalls die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt.
Fast alle Migranten osteuropäischer Herkunft sind selbst migriert (87,8%), bei Migranten mit türkischem Hintergrund sind dies weniger als die Hälfte (45,6%). Knapp ein Drittel der Migranten türkischer Herkunft war in Deutschland geboren, von diesen stammten fast 10% Kinder aus binationaler Ehe.
Zwar sind die Arbeitsmigranten mit 36,4% immer noch die stärkste Gruppe unter den Patienten mit Migrationshintergrund, es folgten die Aussiedler (25,6 %). Mittlerweile existiert ein sehr differenziertes Bild der Migrationswege und des Aufenthaltsstatus. Auffällig war der relativ hohe Anteil Asylsuchender/Flüchtlinge mit 9,2% und der Asylberechtigten (3,7%). Dies spricht für eine hohe Morbidität und psychische Belastung dieser Personengruppe, was sich auch in den therapeutischen Problemen im Klinikalltag abbildet.
Die beteiligten Einrichtungen gaben mittels einer Selbsteinstufung an, in welchem Ausmaß diagnostische und therapeutische Prozeduren durch sprachliche und kulturelle Verständigungsprobleme belastet oder erschwert waren. Probleme mit dem Krankheitsverständnis (37,7 %) sind mittlerweile häufiger als Probleme mit der sprachlichen Verständigung (27,9 %) was als Hinweis darauf zu verstehen ist, dass gerade kulturelle Kompetenz bei der Behandlung von Patienten mit Migrationshintergrund eine zunehmend wichtige Rolle spielt.
Im Vergleich der Stichtagseingruppierung von Patienten mit und ohne Migrationshintergrund fällt vor allem auf, dass Migranten seltener als zu erwarten tagesklinisch, dafür häufiger langfristig (Schwer- und Mehrfacherkrankte) behandelt werden und sich häufiger als Nicht-Migranten in Intensiv-Behandlung befinden.

Diese Daten machen deutlich, dass Patienten mit Migrationshintergrund mittlerweile – im Gegensatz zu früheren Untersuchungen – ihrem Anteil an der Wohnbevölkerung entsprechend stationär-psychiatrisch behandelt werden. Trotzdem überwiegen weiterhin Diagnosen aus dem Spektrum von F10 (vor allem bei Spätaussiedlern) und F 20 (bei Patienten mit türkischem Migrationshintergrund), wobei affektive und Belastungsstörungen seltener diagnostiziert werden. Sprachliche Verständigungsprobleme werden im Vergleich zu früheren Befragungen seltener genannt, diagnostische Unsicherheit aufgrund kultureller Faktoren erschwert jedoch weiterhin die Behandlungen. Der recht hohe Anteil von mehr als 50% mit deutscher Staatsangehörigkeit könnte als Hinweis auf verbesserte Integration gedeutet werden

Die Ergebnisse wurden erstmals als Poster bei der DGPPN-Tagung in Berlin 2004 veröffentlicht (Koch et al. 2004). Die differenzierten Daten der Pilotstudie erscheinen 2008 als Originalarbeit im Nervenarzt.

2006 wurde eine weitere Umfrage mit geändertem Konzept (alle Neuaufnahmen an einem Stichtag, Schouler-Ocak et al. 2008) durchgeführt. Bei dieser Umfrage wurden 350 Psychiatrische Kliniken in Deutschland in einer repräsentativen Umfrage zur Mitarbeit eingeladen. Die ersten Ergebnisse wurden auf dem DGPPN-Kongress 2006 vorgestellt und bestätigen die wesentlichen Aussagen unserer Pilotstudie.

Die nächsten Arbeitsschritte der AG Migration und Psychiatrie werden sich mit der Entwicklung von Konzepten zur stationär-psychiatrischen Behandlung von Patienten mit Migrationshintergrund befassen. Einbezogen werden auch die Aufgaben der Institutsambulanzen.

Literatur:

  • Häfner H (1980): Psychiatrische Morbidität von Gastarbeitern in Mannheim. In: Nervenarzt 51, 672-684.
  • Holzmann TH, Volk S, Georgi K & Pflug B (1994): Ausländische Patienten in stationärer Behandlung in einer psychiatrischen Universitätsklinik mit Versorgungsauftrag. Psychiat. Prax. 21, 106-108.
  • Koch E (2000): Die aktuelle Lage von Minoritäten im psychiatrischen und psychosozialen Versorgungssystem Deutschlands. In: Koch, E., Schepker, R. & Taneli, S. (Hrsg.): Psychosoziale Versorgung in der Migrationsgesellschaft - Deutsch-türkische Perspektiven. Lambertus - Verlag, 55-67.
  • Koch E, Hartkamp N, Schepker R, Schouler-Ocak M & Wolfersdorf M (2004): Patienten mit Migrationshintergrund in Psychiatrischen Kliniken – eine Umfrage der Arbeitsgruppe Psychiatrie und Migration der Bundesdirektorenkonferenz. Nervenarzt, Bd. 75, Supplement 2, S 357
  • Koch E, Hartkamp N und Schouler-Ocak M (2007): Patienten mit Migrationhintergrund – eineUmfrage zur Inanspruchnahme stationärer Versorgung. Psychiatrische Praxis Bd. 34, Themenheft Migration, 361-62
  • Statistisches Bundesamt 2006: Leben in Deutschland — Ergebnisse des Mikrozensus 2005
  • Schouler-Ocak M, Koch E, Hartkamp N, Siefen RG, Hauth I & Heinz A (2006): Zwischenergebnisse der bundesweiten Befragung zur Inanspruchnahme stationärer psychiatrisch - psychotherapeutischer Behandlung von Patienten mit Migrationshintergrund, Nervenarzt Bd. 77, Supplement 2, S 128
  • Schouler-Ocak M, Bretz HJ, Penka S, Koch E, Hartkamp N, Siefen RG, Schepker R, Özek M, Hauth I, Heinz A (2008) Patients of Immigrant Origin in Inpatient Psychiatric Facilities - A Representative National Survey by the Psychiatry and Migration Working Group of the German Federal Conference of Psychiatric Hospital Directors. Eur Psychiatry 23:S21-7
  • Wolfersdorf M, Durant W & Hösch S (1999): Psychisch kranke Ausländer als Patienten im psychiatrischen Fachkrankenhaus. psycho 25, 82-95.

Referenten zu Themenbereich „Psychiatrie und Migration“

Diese Liste ermöglicht den Kliniken, für ihre Fortbildungen Referenten zu Themenbereich „Psychiatrie und Migration“ einzuladen. Die einzelnen Referenten haben ihre Arbeitssschwerpunkte vermerkt, so dass eine differenzierte Auswahl der Themen möglich ist.

Referentenliste: Vorträge zu folgenden Themen:
PD Dr. Hans-Jörg Assion,
Chefarzt des Gemeindepsychiatrischen Zentrums GPZ,
Gemeindepsychiatrischen Zentrums GPZ,
Schlabrendorffweg 2-6
32756 Detmold
Tel.: 05231-458500 (Zentrale)
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  • Migration und Schizophrenie
  • Migration und affektive Störungen
  • Traditionelle Heilmethoden
Dr. Ali Kemal Gün
Dipl.-Psychologe und Migrationsbeauftragter
LVR-Klinik Köln
Wilhelm-Griesinger-Str. 23
51109 Köln
Tel.: 0221-8993-211
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
  • Sprachliche, kulturelle, ethnische und religiöse Missverständnisse in der Psychotherapie
  • Krankheits- und Gesundheitskonzept im Islam und Stellenwert der traditionellen Medizin für Migranten
  • Interkulturelle Öffnung in Institutionen des Gesundheitsdienstes und Aufgaben von Integrationsbeauftragten in der stationären Versorgung.
Dr. Norbert Hartkamp
SKM Mittelrhein, Boppard, Chefarzt Psychosomatik
Gesundheitszentrum „Zum Heiligen Geist“
Psychosomat. Abt.
Hospitalgasse 2
56154 Boppard
Tel.: 06742-101572
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  • Migration, Depression und Persönlichkeitsstörungen

  • Psychotherapie/Psychosomatik/Psychoanalyse und Migration
Dr. Volker Haude,
LWL-Klinik Gütersloh, Oberarzt Gerontpsychiatrie
Hermann-Simon-Str. 7,
33334 Gütersloh,
Tel.: 05241-502272
Ambulanz: 05241-502204
dienstlich: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
  • Psychotherapie und Migration
Dr. Johannes Johannsen,
Rheinische Kliniken Köln, Chefarzt Gerontopsychiatrie
Wilhelm-Griesinger-Str. 23
51109 Köln
Tel.: 0221-8993201
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.  
  • Gerontopsychiatrie und Migration: Kooperationsmodelle
Dr. Eckhardt Koch
Leitender Arzt Interkulturelle Psychiatrie und Migrationsbeauftragter
Vitos Klinik für Psychiatrie u. Psychotherapie Marburg
Cappeler Str. 98
35039 Marburg
Tel.: 06421-404411
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  • Psychiatrie und Migration: Ein Überblick
  • Asyl und Psychiatrie
  • Depression und Migration
  • Arzt-Patient-Beziehung im interkulturellen Kontext
Frau Dr. Meryem Schouler-Ocak
Oberärztin Ambulanz
Klinik f. Psychiatrie u. Psychotherapie Charité Berlin
im St. Hedwig-Krankenhaus
Turmstr. 21
10559 Berlin
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  • Migration und Suizidalität
  • Migration und Trauma, PTSD
  • Migration und Begutachtung
PD Dr. med. Dipl.-Psych.  Rainer Georg Siefen,
Universitätskinderklinik
Alexandrinenstr. 5
44791 Bochum
Tel.: 0234-5092822
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.  
  • Psychologische Test-Untersuchungen des Kinder- und Jugendalters
  • Familienrechtliche Begutachtung
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie: Psych. Diagnostik u. Therapie
  • Kinder- und Jugendpsychosomatik

Literatur zum Thema „Psychiatrie und Migration“

  • Assion, H.J. (Hg.) Migration und seelische Gesundheit. Springer, Heidelberg 2005
  • Böker, W.: Psychiatrie der Gastarbeiter. In: Psychiatrie der Gegenwart, Springer, Heidelberg-New York 1975, Bd.III, 430-466
  • Borde. Th., & David, M. (Hrsg).: Gut versorgt? Migrantinnen und Migranten im Gesundheits- und Sozialwesen. Mabuse, Frankfurt 2003, 15-34
  • Brucks, U. (2002) Gesundheit der Migrantinnen und Migranten in Schleswig-Holstein aus der Sicht der Ärztinnen und Ärzte. In: Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt 5, 55, 51-55
  • Collatz, J., Kürsat-Ahlers, E. & Korporal, J. (Hrsg.): Gesundheit für alle. Die medizinische Versorgung türkischer Familien in der Bundesrepublik. ebv Rissen, Hamburg 1985
  • Dettmers, Ch., Albrecht, N.-J. und Weiller, C.: Gesundheit und Migration. Sozialmedizinische Probleme und Aufgaben in der Nervenheilkunde. Hippocampus, Bad Honnef 2002
  • Erim, Y. & Senf, W.: Psychotherapie mit Migranten – Interkulturelle Aspekte in der Psychotherapie. In: Psychotherapeut 2002; 47: 336-346
  • Erim, Y.: Klinische Interkulturelle psychotherapie. In ehr- und Praxisbuch. Kohlhammer, Stuttgart 2009
  • Falge, C & Zimmermann D. (Hrsg.) Interkulturelle Öffnung des Gesundheitswesens. Nomos, Baden-Baden 2009
  • Golsabahi, S. & Heise. Th. (Hrsg.) Von Gemeinsamkeiten und Unterschieden. VWB, Berlin 2008
  • Haasen, Ch., Kraft, M., Yagdiran, O., Maß, R., Lambert, M., Müller-Thomsen, T. & Krausz, M.: Auswirkungen von Sprachproblemen in der stationären Behandlung von Migranten. Krankenhauspsychiatrie 10 (1999) 91-95
  • Haasen, Ch.: Kultur und Psychopathologie. In: Haasen, Ch. & Yagdiran, O. (Hrsg.): Beurteilung psychischer Störungen in einer multikulturellen Gesellschaft. Lambertus, Freiburg 2000, 13-28
  • Haenel F, Wenck-Ansohn M: Begutachtung psychisch reaktiver Traumafolgen in aufenthaltsrechtlichen Verfahren. Beltz, Weinheim 2005
  • Häfner, H., Moschel, G. & Özek, M.: Psychische Störungen bei türkischen Gastarbeitern. Eine prospektiv-epidemiologische Studie zu Untersuchung der Reaktion auf Einwanderung und partielle Anpassung. Nervenarzt 48 (1977) 268-275
  • Häfner, H.: Psychiatrische Morbidität von Gastarbeitern in Mannheim. Nervenarzt 51 (1980) 672-684
  • Hausotter W, Schouler-Ocak M: Begutachtung bei Menschen mit Migrationshintergrund unter medizinischen und psychologischen Aspekten. Urban und Fischer, München 2007
  • Hegemann, Th. u. Salman, R. (Hrsg.): Transkulturelle Psychiatrie. Konzepte für die Arbeit mit Menschen aus anderen Kulturen. Bonn, Psychiatrie Verlag, 2001
  • Heinz, A. & Krieg, S.: Interkulturelle Psychiatrie – Aufgaben und Perspektiven. psychomed 15/2, 68-69 (2003)
  • Heise, Th. (Hrg.): Transkulturelle Beratung, Psychotherapie und Psychiatrie in Deutschland. VWB, Berlin 2000, 185-199
  • Hoffmann, K. & Machleidt, W. (Hrsg.): Psychiatrie im Kulturvergleich. VWB, Berlin 1977
  • Holzmann, T.H., Volk, S., Georgi, K. & Pflug, B.: Ausländische Patienten in stationärer Behandlung in einer psychiatrischen Universitätsklinik mit Versorgungsauftrag. Psychiat. Prax. 21 (1994) 106-108
  • Koch, E.  Özek, M. & Pfeiffer, W. M. (Hrsg.): Psychologie und Pathologie der Migration - Deutsch-türkische Perspektiven. Lambertus, Freiburg 1995
  • Koch, E., Özek, M., Pfeiffer, W.M. & Schepker, R. (Hrsg.): Chancen und Risiken von Migration - Deutsch-türkische Perspektiven. Lambertus, Freiburg 1998
  • Koch, E., Schepker, R. & Taneli, S. (Hrsg.): Psychosoziale Versorgung in der Migrationsgesellschaft - Deutsch-türkische Perspektiven. Lambertus, Freiburg 2000,
  • Koch, E., Müller, MJ (2007): Migranten leiden lieber somatisch. MMW Fortschr Med 149: 31-33.
  • Koch, E., Hartkamp, N., Siefen, R.G. & Schouler-Ocak, M. (2008): Patienten mit Migrationshintergrund in stationär-psychiatrischen Einrichtungen – Pilotstudie der Arbeitsgruppe „Psychiatrie und Migration“ der Bundesdirektorenkonferenz, Nervenarzt 79: 328-339.
  • Koch, E., Müller, M.J. (Hrsg.) Asyl und Psychiatrie. Lambertus, Freiburg 2009
  • Kothen, A.: „Es sagt ja keiner, dass wir keine Ausländer nehmen.....“ Zugangsbarrieren für Flüchtlinge und MigrantInnen im System der sozialen Regeldienste.VAS, Frankfurt 2000
  • Krieg, S., Penka, S., Wohlfart, E. & Heinz, A. (2003) Körperbilder und Ess-Störungen türkischer Migrantinnen. psychomed 15/2, 80-84
  • Moser C, Nyfelder D & Verwey M: Traumatisierungen von Flüchtlingen und Asyl Suchenden. Einfluss des politischen, sozialen und medizinischen Kontextes. Seismo-Verlag, Zürich 2001
  • Ninck Gbeassor D, Schär Sall, H, Signer D, Stutz D u. Wetli E (Hrsg.) Überlebenskunst in Übergangswelten. Ethnopsychologische Betreuung von Asylsuchenden. Dietrich Reimer Verlag, Berlin 1999
  • Pfeiffer, W.M.: Transkulturelle Psychiatrie. Thieme, Stuttgart 1971 (2. überarbeitete Auflage 1994)
  • Rodewig, K.: Stationäre psychosomatische Rehabilitation von Migranten aus der Türkei. Sind monokulturelle Behandlungseinheiten sinnvoll? Psychotherapeut 2000, 45: 350-355
  • Schmacke, N.: Migration und Gesundheit: Ist Ausgrenzung unvermeidbar?: Gesundheitswesen 2002; 64: 554-559
  • Schouler-Ocak, M., Bretz, H.J., Penka, S, Koch, E., Hartkamp, N., Siefen, R.G., Schepker, R., Özek, M., Hauth, I., Heinz, A.: Patients of Immigrant Origin in Inpatient Psychiatric Facilities. Eur Psychiatry 23, Suppl 1: 21-27, 2008
  • Strate, P. (1999) Pilotstudie zur Evaluation psychiatrischer Versorgung von türkischen Schmerzpatienten am Zentrum für Soziale Psychiatrie Marburg-Süd. Wissenschaft in Dissertationen, Bd. 461. Marburg:  Görich und Weiershäuser.V
  • Werries, A.: Evaluation einer türkischen Fragebogenbatterie zur Erfassung chronischen Schmerzes. Inaugural-Dissertation, Phillips-Universität Marburg 1997
  • Wilson JP, Tang CS: Cross-Cultural Assessment of Psychological Trauma and PTSD, Springer, New York 2007
  • Wirtgen W: Trauma – Wahrnehmen des Unsagbaren. Psychopathologie und Handlungsbedarf. Asanger, Heidelberg, 2. Auflage 2000
  • Wohlfart, E. & Zaumseil, M. (Hrsg.) Transkulturelle Psychiatrie – Interkulturelle Psychotherapie. Springer, Heidelberg 2006
  • Wolfersdorf, M., Durant, W. & Hösch, S.: Psychisch kranke Ausländer als Patienten im psychiatrischen Fachkrankenhaus. psycho 25 (1999) 82-95
  • Zeiler, J.: Psychiatrische Diagnostik bei Migranten: Typische Fehlerquellen. T&E Neurologie und Psychiatrie, Jg. 11, 889-891, 1997

Aktualisiert (Montag, den 14. März 2011 um 10:30 Uhr)

 
Ansprechpartner (Mig)
Dr. med. Eckhardt Koch, Marburg
Dr. med. Eckhardt Koch
Ärztl. Leiter
Psychiatrisches Krankenhaus Marburg

Fachkrankenhaus f. Psychiatrie
Cappeler Str. 98
35039 Marburg

Tel.: 06421 / 404-411
Fax: 06421 / 404-431

E-Mail: eckhardt.koch@vitos-giessen-marburg.de
Web: www.vitos-giessen-marburg.de